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3. Burnout-Phase:

Höher, schneller, weiter!Burnout: Phase 3

 

Sie können die Erschöpfung nicht länger ignorieren. Langsam wird klar: Diese Krise bewältigen Sie nicht aus eigener Kraft. Dennoch räumen Sie der Arbeit immer mehr Platz in Ihrem Leben ein. In dieser Burnout-Phase steht viel auf dem Spiel:

 

Das Gefühl der Unzulänglichkeit wächst. »Ich habe es immer aus eigener Kraft geschafft, diese Krise bewältige ich auch. Ich muss nur härter arbeiten.«

 

Sie mobilisieren Ihre letzten Energiereserven, arbeiten noch länger, übernehmen noch mehr Projekte und arbeiten zusätzlich zu Hause. Gleichzeitig sinkt die Motivation, die Konzentration läßt nach und Fehler häufen sich. Man flüchtet in Schuldzuweisungen: »Die Unternehmensleitung stellt zu hohe Anforderungen«, »Wenn die Kollegen effizienter arbeiten würden ...«

 



Ihre Gesundheit gibt Signale: SOS vom Körper.

Tinnitus, Verdauungsbeschwerden, Muskelverspannungen, Bluthochdruck und Infektanfälligkeit:

Die psychosomatischen Reaktionen in dieser Burnout-Phase sind vielseitig und schränken die Leistungsfähigkeit bereits stark ein. Doch Schwäche ist nicht erlaubt, der Körper muss funktionieren! Ergo: Symptome werden oft mit Alkohol, Drogen, Schlaf- oder Aufputschmittel bekämpft. Die Konsequenz: Abhängigkeiten und körperlicher Zusammenbruch drohen.

 

 

Ihr Privatleben, Freunde, Partner, Freizeit? Gestrichen.

Keine Kraft mehr für Hobbys, sportliche, soziale oder kulturelle Aktivitäten. Keine Zeit für Urlaub, freie Tage, die Familie. Vielleicht sind Sie auch verstärkt reizbar, werden zynisch, ziehen sich emotional zurück und ertragen Kritik von außen kaum noch.

 

Die Folgen dieser Burnout-Phase kennen Sie vielleicht schon schmerzlich:
Soziale Kontakte distanzieren sich, Partnerschaften zerbrechen.

 

» Eine gefährliche Situation — doch Sie müssen die Krise nicht allein bewältigen ...

 

 

 


 

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