
2. Burnout-Phase:
Der Stress holt Sie ein.
Ihre Ziele sind unerreichbar hoch. Sie empfinden immer stärkeren Widerwillen, der Spaß an der Arbeit kommt Ihnen abhanden. Erste Anzeichen von Erschöpfung zeigen sich.
Häufigste Indikatoren dieser Burnout-Phase: Rückenschmerzen und Muskelverspannungen. Das schlechte Gewissen wächst, oft treten jetzt auch Versagensängste sowie Konzentrations- und Schlafstörungen auf. Außenstehende bemerken, dass zwischen Ihren Beschwerden und Ihrem hohen Arbeitseinsatz ein Zusammenhang besteht. Verständlich, dass Sie als betroffener Mensch die üblichen Tipps (»Tritt mal ein bißchen kürzer«, »Arbeite weniger«) als Kritik empfinden: Ihr innerer Druck ist zu hoch.
Dauerstress engt die Gedanken ein.
Sie kennen die gut gemeinten Empfehlungen? Kennen Sie auch Ihre Antworten? »Im Moment geht es eben nicht anders, als dass ich jeden Abend bis 22 Uhr arbeite.« »Jetzt muss ich dieses Projekt noch zusätzlich übernehmen, aber in wenigen Monaten wird es besser werden.«
Sie zwingen sich weiterhin zur Hochleistung, erhöhen den Druck auf sich selbst. Abgrenzung? Fehlanzeige.
Viele Manager und Führungskräfte kompensieren den Druck durch zusätzliche Aktivität, z.B. indem sie exzessiv Sport oder Extremsportarten betreiben.
Im Beruf wird derweil jede neue Aufgabe zur Prestigefrage, zum Beleg Ihres Wertes.
Eine Spirale aus Erschöpfung und Engagement entsteht. Die Gedanken drehen sich im Kreis, der Job lässt Sie nicht mehr los.
Beruflich Profi — privat Amateur.
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» Test: Wie tief stecken Sie im Burnout?